Förderung und Entwicklung

Die Zielgruppe…

der Entwicklungsförderung durch die Stiftung sind Kinder und Jugendliche, die in öffentlichen Institutionen (wie Kindergärten, Kindertagesstätten, Schulen, Kinderheimen oder anderen entsprechenden Betreuungseinrichtungen) verhaltensauffällig werden, d.h. die die Gemeinschaft stören oder andere Formen destruktiven Verhaltens zeigen und die sich dadurch nicht in den sozialen Kontext eingliedern können.

Die Voraussetzungen…

für eine Förderung durch die Barbos – Stiftung sind dann gegeben, wenn ein Kind oder Jugendlicher verhaltensauffällig wird und seine Eltern oder Erziehungsberechtigten oder auch das Jugendamt finanziell nicht in der Lage sind, diesem bedürftigen Kind oder Jugendlichen die notwendige therapeutische Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen.

Die Empfehlung…

für die Fördermaßnahme soll in der Regel von der Institution gegeben werden, die das Kind im täglichen Umgang erlebt und mit seinen Problemen konfrontiert ist. Es können aber auch Ärzte, Therapeuten oder andere Einzelpersonen eine solche Förderung vorschlagen.

Der Antrag auf Förderung…

wird in der Regel entweder von den Eltern/Erziehungsberechtigten gestellt – und zwar auf Vorschlag dieser Einrichtungen, – oder von der Einrichtung selbst im Auftrag der Eltern/Erziehungsberechtigten. In jedem Fall muss die Einrichtung den Antrag schriftlich befürworten. Die Stiftung entscheidet über den Antrag und trifft ihrerseits die Absprache mit der/m Therapeutin/en, den sie für die Arbeit mit diesem Kind vorschlägt (siehe Förderanträge).

Die Stundenzahl

grundsätzlich fördert die Stiftung bis zu 15 Therapiestunden für ein Kind / Jugendlichen. Auf Antrag des Therapeuten / Begleiters oder der Einrichtung kann die Bezuschussung weiterer 15 Stunden nach Prüfung durch die Stiftung gewährt werden.

Kreativ-therapeutische Methoden…

wie spontanes Gestalten in Tonerde (Arbeit am Tonfeld®), freies Malen, Bewegung, Tanz oder freier Ausdruck mit Musikinstrumenten oder durch Theaterspiel sollen den Kindern oder Jugendlichen individuelle, emotionale Ausdrucks- und Entfaltungsmöglichkeiten anbieten. Immer dann, wenn es am Ort einen qualifizierten Begleiter oder eine qualifizierte Begleiterin in der Arbeit am Tonfeld® gibt, soll diese Methode als erste angewandt werden. Gibt es keinen solchen Begleiter, sollen die anderen kunsttherapeutischen Methoden entsprechend den Möglichkeiten des Kindes / Jugendlichen eingesetzt werden.